Expertise
POS Marketing
Wir entwickeln POS-Konzepte, die Marken im entscheidenden Moment sichtbar und begehrlich machen. Von Analyse, Leitidee und Design über Produktion bis zur Rollout-Planung und Umsetzung steuern wir alles aus einer Hand. Wir verstehen den gesamten Point of Sale als strategische Spielwiese und inszenieren jede Kontaktfläche mit Abverkaufslogik.
Beispiele
Ansprechpartner
Senior Beraterin & Mitglied der Geschäftsleitung
Laura Clavadetscher
Head Strategy & Partner
Oliver Schwab
FAQ
POS heisst Point of Sale – also da, wo gekauft wird. Im Prinzip ist das alles, was im Laden passiert, damit die Leute zugreifen.
Kennt ihr diese Süssigkeiten an der Kasse? Classic POS. Oder diese aufgebauten Türme mit Sonderangeboten mitten im Gang, wo man fast drüberstolpert? Auch POS. Es geht darum, dass euer Produkt auffällt, wenn die Leute sowieso schon am Einkaufen sind.
Wir hatten mal einen Kunden mit Tiefkühlpizza. Stand ganz normal im Tiefkühler, aber niemand hat sie gekauft. Dann haben wir ein kleines Display mit Gratis-Oregano-Päckchen direkt daneben gestellt. Plötzlich sind die Leute stehen geblieben und haben die Pizza mitgenommen. Manchmal sind’s die kleinen Sachen.
Wir machen eigentlich alles, was im Laden funktioniert. Displays bauen, Zweitplatzierungen organisieren, Degustationen durchführen, Promotions mit Gewinnspielen – was halt Sinn macht.
Am liebsten machen wir die Sachen, die ein bisschen anders sind. Normale Displays kann jeder. Wir haben mal für Kaffee kleine „Müdigkeits-Detektoren“ gebaut – so Kartons mit Spiegel drin und „Brauchst du Kaffee?“-Aufschrift. Die Leute haben gelacht und den Kaffee gekauft.
Was richtig gut funktioniert: On-Pack-Aktionen. Da klebt was Zusätzliches auf der Verpackung – Rabattcoupons, kleine Geschenke, sowas. Ist nicht spektakulär, aber bringt echt was.
Bei Coop oder Migros ist’s natürlich anders als im kleinen Quartierladen. Grosse Ketten haben strenge Regeln, kleine Läden sind flexibler. Wir schauen immer, was wo möglich ist.
Das ist eigentlich das Coole an POS – man sieht sofort, ob’s wirkt. Normalerweise messen wir die Verkäufe vier Wochen vor der Aktion und vier Wochen währenddessen. Dann hat man schwarz auf weiss, was passiert ist.
Bei einer Schokolade-Aktion haben wir mal 340% mehr Absatz erreicht. Klingt krass, aber wenn normalerweise 10 Stück pro Woche verkauft werden und plötzlich 44, dann ist das schon realistisch.
Zweitplatzierungen bringen oft 20-50% mehr Umsatz, einfach weil die Leute das Produkt öfter sehen. Degustationen können noch mehr bringen, sind aber auch teurer.
Das Wichtigste: Es muss zum Laden passen. In einem Biosupermarkt funktioniert was anderes als im Tankstellenshop. Und timing ist wichtig – Glace-Aktionen im Winter bringen weniger als im Sommer. Logisch, aber viele vergessen das.
Manchmal ist der Effekt auch länger da. Die Leute probieren was Neues durch die POS-Aktion und kaufen’s dann einfach weiter.
